Vita

Schon als Kind fiel Katharina durch ihre außergewöhnliche musikalische Begabung und absolutes Gehör auf. Den ersten Unterricht bekam sie mit fünf Jahren von ihrer Mutter, Pianistin und Klavierpädagogin Flora Konovalenko, anschließend studierte sie Klavier am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau bei Prof. Paul Messner ( ehemaliger Schüler von E. Gilels) und H. Richter ( ehemälige Schülerin von H. Neuhaus). Ein Audi-Sponsorenstipendium ermöglichte ihr 1995-97 ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim bei der Meisterklasse von Frau Prof. Barbara Fry.  Sie nahm an Meisterkursen, unter anderem bei E. Malinin, J. Jwanow, Theodor Gutmann teil.
Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland folgte sie verstärkt ihrem Wunsch, den Musikpfad in Richtung eines eher individuellen Salons – im Sinne Chopins und Liszts – zu gehen.
Die Beschäftigung mit Bach, Mozart, Schumann, Chopin , Scarlatti bildet seit vielen Jahren ein wichtiges Zentrum von Konovalenkos musikalischer Arbeit.

Im Jahr 2007 gründet Katharina Konovalenko eine Internationale Klavierschule, die in Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Weitergabe der Begeisterung für klassische Musik an die nächste Generation leistet.

Für Katharina Konovalenko ist auch die Kammermusik seit langem ein wichtiges Anliegen, das Ausdruck findet in der regelmäßigen Zusammenarbeit mit zahlreichen Musikern wie der lyriko-dramatische Sopranistin Dana Maelzner- Lareau, dem Clarinettisten Benedikt Frito, sowie dem Mitglied der Hamburger Symphoniker, der Flötistin Vivien Holzberger. Auch mit ihrer Mutter Flora Konovalenko, musiziert sie gerne gemeinsam. Ihre Teilnahme an Kammermusikkonzerten zeugen von Konovalenkos starkem Interesse an einem lebendigem musikalischen Austausch und gemeinsamer Arbeit mit anderen Künstlern.
Katharina Konovalenko arbeitet gern gemeinsam mit dem Schauspielern , Solo-Tänzer bei der Erarbeitung eines musikalisch-literarischen Programms. Die enorme Erfolge solchen Programmen zeigen, dass das Publikum auch für solche Art erweiterter Konzertform offen ist.

Ihre Konzertprogramme zeichnen sich dabei durch überlegte Zusammenstellung aus und tragen eine individuelle Handschrift. Brüche und Kontraste sind für sie ebenso von Bedeutung wie Gemeinsamkeiten und Verbindungen zwischen Werken und Komponisten.

Man darf gespannt sein, welche unerforschten Pfade und Räume Katharina Konovalenko ihrem Publikum noch erschließen wird.